Insel Rügen: Hafen Seedorf

Marina: Hafen Seedorf

Genauso geht Camping mit Mobil: kleiner Ort mit Stellplatz an der Wasserkante, Kulinarisches frischgemacht und Naturerlebnis nah.

Marina Seedorf, Rügen / Foto: © Camping Korrespondent
Radweg durch das Schilf, Rügen / Foto: © Camping Korrespondent

Diese fünf Stellplätze findet ihr auf dem Gelände der Hafenanlagen von Seedorf, direkt am Quai. Restaurants mit frischem Fisch oder für einen Caipirinha zum Sonnenuntergang sind vorhanden, kleine Fischräucherei und Bäckerei gibt es am Ort, Schlüssel für WC/Dusche und Zugang zu Strom sind bei der freundlichen Hafenmeisterin zu bekommen.

Doch weit mehr als das. Am Ende der Sackgasse führt ein Trampelpfad am Schilf entlang. Rad- und Wanderwege leiten Richtung Seebad Baade, Sellin und Binz. Je nach Streckenplanung könnt ihr mit der Ruderbootfähre übersetzen nachdem ihr den Fährmann erfolgreich mit der Glocke am Steg angeläutet habt. Von Seedorf aus fährt aber auch ein Minibus, der keine hundert Schritte vom Stellplatz aus abfährt.

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In Sellin steigt ihr in den Rasenden Roland und tuckert mit Dampfkraft nostalgisch der Küste entlang. In Binz staunt ihr über die weißen Pracht-Häuser, im Rimini der Ostsee. In Sellin, der kleinen Schwester von Binz, sinkt ihr mit der Tauchgondel am Ende des Seebadstegs bis zum Meeresgrund hinab und im Strandkorb betet ihr die Sonne an. Baden? In der Therme oder im Meer.

Ein Muss ist das Fischessen: Einmal sollte das mindestens im Restaurant zum Rasenden Roland in Binz sein. Von außen wirkt es unscheinbar, das Gebäude am Kleinbahnhof Binz. Doch kaum geht die Tür auf, unternehmt ihr in einer Zeitreise in die Bahngeschichte. Gespeist wird im “Abteil” und die Servicekräfte tragen Schaffneruniform. Das Personal ist freundlich und das Essen schlicht untopbar. Die Besitzerin wurde für ihre Cocktailkreationen bereits prämiert. Probieren! Hin!

Und das Strandkorbsitzen gehört natürlich auch auf die Agenda: Im Restaurant der Seebrücke im Seebad Sellin zum Beispiel plus frische, gebratene Heringe mit Bratkartoffeln. Bei Bedarf ist der Fisch stückweise nachbestellbar und dazu gibts ein dunkles Köstritzer. Best view. Best taste. Und nicht überteuert. (Die Bruscetta sah auch herrlich aus.)

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