Weimar: Schloss Tiefurt

Campingplatz: Im kleinen Gütchen, Weimar-Tiefurt 

Wir sind verliebt – glücklich verliebt in Weimar. Denn das kleine Städtchen in Thüringen, das sich so geschmeidig um das Flüsschen Ilm schmiegt, ist unverschämt reizend. Diese weitläufigen, grünen Parks, diese liebevoll gehegten und gepflegten Gärten, diese holprigen Straßen und engen Gassen der Altstadt und dieser Geist, der durch diese Weimarer Klassik-Luft weht… Unser Schwärmen würzen wir mit einem sehnsüchtigen Seufzer: „Ach, Weimar. Was bist du schön“, (frei nach Goethe).

Ihr könnt zentrumsnah, keine fünf Fahrradminuten von der Altstadt, auf einem nackten Parkplatz stehen, der als Stellplatz für Wohnmobile das Nötigste bietet. Doch warum sich auf Beton platzierend, wenn man direkt in der Nachbarschaft von Anna Amalias Sommersitz, Schloss Tiefurt, residieren kann?! Weimars erster Campingplatz, das kleine Gütchen, liegt kurze vier Kilometer nordöstliche der Altstadt. Mit dem Fahrrad gut erreichbar und unschlagbar hübsch. Die Tiefurterin Sigrid Gensel hat ihren Vorgarten kurzerhand zum Campingplatz umgewidmet. Das war im Sommer 2009. Ein Garten ist es geblieben mit Bänken unter Obstbäumen, Teich und Goldfischen darin, einem alten Bauwagen als Toilettenhäuschen und einer kleinen Hühnergruppe, die frische Eier für die Camper produziert. Der leicht abschüssige Garten liegt direkt an der Ilm. Campinggäste mit Zelt, Wohnwagen und Mobilen (bis 7 Meter) sind willkommen und können sich nach der Anmeldung bei der Besitzerin auf der saftigen Wiese einrichten. Dusche (1€/5Min), Spülraum, Sitzecke und eine kleine Küchenzeile stehen zur Verfügung. Abwasserentsorgung und Frischwasser gibt es auch. Falls die Ausflugsgemeinschaft größer ist, gibt es in der dazugehörigen Pension Zimmer zu mieten, und Räder auch.

Denn der Ilmtal-Radweg führt direkt vor dem Gartenzaun vorbei und verläuft sowohl in Richtung Schloss Tiefurt als auch der Ilm entlang bis ins Herz von Weimar. So oder so trifft, wer Weimar besucht, in jeder Richtung auf UNESCO-Welterbe satt.
Apropos satt: Weimars beste Holzofen-Pizza gibt es in der Pizzeria da Antonio, mitten in der Altstadt unter haushohen Kastanien, natürlich in prominenter Nachbarschaft zum Nationaltheater Weimar, Schillers Wohnhaus, dem Rathaus am Markt wo unweit auch Goethes Haus auf Besichtigung wartet… Hach.

 

 

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