Stettiner Haff: Beim Hafenmeister der Herzen

Stellplatz: Mönkebude

Dieser Moment, wenn du seit Stunden mit dem Camper auf der Suche nach einem Wohlfühlort für die Nacht bist und nichts in Sicht. Dann erscheint Mönkebude und du bist Zuhause. 

Stellplatz Mönkebude, Stettiner Haff / © Campingkorrespondent
Stellplatz Mönkebude, Stettiner Haff / © Campingkorrespondent

Das Stettiner Haff ist nicht die Ostsee. Stimmt. Aber es fühlt sich so an, immerhin ist es sogar größer als der Bodensee und Segeln und Schiffstouren kann man darauf auch machen. Baden sowieso. Wir sind also fast versucht zu sagen: Wer braucht schon die Ostsee, wenn er Mönkebude hat.

„Herzliche Willkommen, ich bin der Hafenmeister“, heißt es dann bei der Anmeldung im Hafenbüro. Wir sagen: „Sie haben sicher einen schönen Beruf hier als Hafenmeister?“ Darauf er :“Ich liebe es!“ Dieser Mann muss den Orden „freundlichster Hafenmeister“ oder zumindest „glücklichster Arbeitnehmer Deutschlands“ verliehen bekommen. Seine gute Laune steckt an.

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Doch nun zum eigentlichen Objekt, dem Stellplatz. Es gibt zwei davon. Einen am Yachthafen unter schattigen Bäumen. Der andere ist kleiner und rechts davon, hinter dem Hafenbüro und mit Blick auf den Strand. Stromanschlüsse gibt es an beiden und eine Servicestelle für alles rund um Wasser und WC auch. Soweit die Eckdaten. Die Funfacts kommen jetzt:

Mönkebude ist ein winziger Ort am Stettiner Haff. Es gibt eine Eisdiele am Ort, eine Hafen-Wirtschaft mit Aperol-Spritz, Berliner Weiße mit Schuss und Abba aus dem Radio. Der Hafen-Spätverkauf hat alles und auch Grillkohle und vom Hafenmeister bekommt ihr den standesgemäßen Strandkorb für 5 Euro/Tag. Die Stimmung am Strand erinnert an ferne, heiße Sommerferien-Tage im Freibad. (Eis am Stil gibt’s auch beim Späti.) Augen zu, dazu Wind um die Nase und den Flashback genießen.

Morgens radelt man entspannt zum Herzbäcker, der backt selbst und sogar sonntags frische Brötchen, Kuchen und Plunder zwischen 7 und 9 Uhr. Der Bäckereigarten ist neben Kleintierzoo auch Restaurant und der Bäcker kann echt kochen!

 

Ausflüge rund um Mönkebude sind mit dem Rad machbar. Der Fernradweg Berlin-Usedom führt hier vorbei und bis nach Ückermünde sind es knapp acht Kilometer. Oder, oder, oder einfach in Mönkebude entspannen, dem „staatlich anerkannten Erholungsort“. Auch von uns: anerkannt mit Prädikat „besonders netter Hafenmeister“, wie gesagt.

Eine einwöchige Usedom-Tour findet ihr in unserem Gastbeitrag auf dem Blog von „Cool Camping Wohnmobil“-Autorin Susanne Flachmann.

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