Und nebenan Innsbruck

Ein Fünf-Sterne-Campingplatz landet selten auf meiner Empfehlungsliste. Aber Glamping minus unaufgeblasen plus komfortabel ist dann doch überzeugend.

Im „Ferienparadies am Natterer See“ bekommen die das zu gut hin, um nur dran vorbei zu fahren: Natur, Berge, See und die Stadt umme Ecke. Das ist doch die ideale Wortkette, wenn man einen idealen Campingplatz in den Alpen umschreiben darf.  Wenn die Stadt dann auch noch Innsbruck heißt, noch idealer.

Der Campingplatz liegt verträgliche zehn Kilometer außerhalb, am Tor zum Stubaital, kurz vor dem Brenner rechts. Hinten, am Natterer See. Also schön am stillen Wasser im Grünen und dank Busshuttle eben auch nicht ab vom Schuss. Kurzum: Dorfidyll mit Stadtanschluss.

Zum Komfort am Platz gehört neben dem kostenlosen City-Shuttle ein Alpenpanorama mit Chance auf Alpenglühen, eine Bar mit Cocktailkarte und ein Sanitärgebäude mit Auszeichnung für Innovation und Architektur. Ihr kennt das sicher, wenn sogar das Duschen vergnüglich ist, weil das Bad so geräumig und kuschelig warm und so gar nicht klamm ist und überhaupt nicht ausschaut, als seien vor dir schon andere hier nackig unter der Brause gestanden. Ihr wisst schon. Und ja, das Duschen hier ist echt schick. Weil hier kannste beim Duschen auf Berge gucken. Das Extra, Sahnehäuschen, Tamtam – und vielleicht auch Chichi hier. Okay. Aber man wird ja mal schön duschen dürfen.

Ihr habt die Wahl: Das Womo oder Zelt am Seeufer parken, eine geräumige Parzelle mit Gipfelblick beziehen oder ein Blockhütte à la Kanada mit Bergen und Wiese vor der Terrasse mieten. Uns findet man in der ersten Reihe, vorne am See. Wir gucken da den Fischen beim Fliegenschnappen zu und holen vielleicht später noch ’ne Pommes auf die Hand am See drüben. Komfort ist, was wir draus machen.

Die Klassiker für Innsbruck:

  • Im Alpenzoo Elche besuchen. Am besten unter der Woche, dann ist das Verhältnis mehr Tier zu weniger Mensch wahrscheinlicher.
  • Die Nordkette besteigen und oben Knödel essen. Runtergucken auf die Stadt.
  • Beides kann auch mit der Nordketten-Bahn angesteuert werden. Eine architektonische Schönheit. Machen!
  • In der Markthalle Steinpilze oder daumengroße Himbeeren besorgen. Würzig oder süß.
  • Auf ein Blinddate in die Wagnersche Buchhandlung.
  • Und hier auf noch mehr Ideen kommen: #myinnsbruck

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