Nordsee: Bremerhaven

Stellplatz: Reisemobil-Parkplatz Doppelschleuse  

Zum Ancampen im Frühjahr empfehlen wir eine Wochenendausfahrt nach Bremerhaven. Die Stadt braucht sich nicht im Schatten seiner großen Schwestern Hamburg oder Bremen zu verstecken. Wir öffnen die Schatztruhe…

In den Havenwelten, dem Stadtteil nahe des Zentrums am Hafen, liegen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie am Schnürchen aufgezogen: Zoo am Meer, Klimahaus, Deutsches Auswandererhaus, Radarturm, der Shoppingdom Mediterranea (für lecker Eis in verzichtbarer Centerparks-Atmosphäre) und das Deutsche Schifffahrtsmuseum. Die Kneipenmeile verläuft parallel zum Deich auf der Bürgermeister-Schmidt-Straße und Essengehen ist zum Beispiel im Speisesaal des Auswandererhaus oder in der „Seute Deern“ nahe dem Schifffahrtsmuseum hübsch lecker. Den Ausflug in die Fressgasse am Fischereihafen kann man sich kneifen.

Tipp 1: Für das Deutsche Auswandererhaus unbedingt einen ganzen Tag einplanen. Es gibt viel zu viel zum spielend Entdecken und staunend Erleben, das man nicht missen mag. Das Konzept des Hauses verdient eine glatte Eins. Wer das Vasa-Museum in Stockholm kennt, wird das Auswandererhaus als vergleichbares Kaliber erleben.
Und darum geht’s: Über sieben Millionen Menschen sind von Bremerhaven aus per Schiff in die Neue Welt ausgewandert. Die 300-jährige Geschichte der Auswanderung vom größten Hafen Deutschlands wird nicht nur erzählt – man taucht Mitten hinein. Das Schiffsdeck der dritten Klasse mit nachgebauten Kajüten aus verschiedenen Epochen ist nur eines der Highlights. Die Auszeichnung als „European Museum of the Year 2007“ ist absolut verdient. BESUCHEN!

Tipp 2: Auch das Klimahaus überzeugt. Es mag zwar auf den ersten Blick wie ein überdachter Freizeitpark wirken, doch das täuscht. Auch hier gilt das Konzept: Erleben. Der Besucher reist einmal rund um die Erdkugel und besucht Orte in unterschiedlichen Klimazonen. Zuerst auf die Alm in der Schweiz, dann über Sardinien in die Dürre des Niger, über die schwüle Hitze Kameruns ins klirrend kalte Alaska. Dann in Samoa noch einmal Sonne tanken und zurück an der Nordsee landen. Bitte die Jacken an der Garderobe abgeben. Eine Weltreise ist Körperarbeit, mit Schweiß, Kopf und Herz.

Der Reisemobil-Parkplatz liegt etwa 2,3km von den Havenwelten entfernt, direkt am Wasser. Zu Fuß geht man gut 30 Minuten bis zum Deutschen Auswandererhaus. Falls das Mobil noch in der Winterpause steckt, ist das Hotel „Im Jaich“ eine top Alternative mit modernen, schlichten Zimmern, großartigem Frühstücksbuffet und Blick aufs Meer oder die Weser – Wasser eben.

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